SCHULPROFIL

Schwerpunkte der sozialen Kompetenz


1. Höflichkeit und gegenseitige Wertschätzung
Junge Menschen müssen lernen, miteinander und mit Erwachsenen höflich und in Ehrerbietung umzugehen. Der Mitmensch ist als ein von Gott geliebtes Geschöpf zu achten. Dies beinhaltet den Ausschluss von Beleidigungen ebenso, wie die üble Nachrede. Im Sprachgebrauch muss man sich von der modeabhängigen Sprach lösen können. Man muss z.B. mitteilen können, was man unter "echt cool" versteht.

2. Teamfähigkeit
Eine der wichtigsten sozialen Kompetenzen ist die Fähigkeit, in einer Gruppe konstruktiv zusammenzuarbeiten. Zum einen geht es hierbei um die Fähigkeit, arbeitsteilig zu arbeiten. Jeder übernimmt von der Gesamtarbeit gewisse Teilbereiche, die nachher gemeinsam zu einem Ergebnis zusammengefügt werden müssen. Zum anderen geht es aber auch um das zeitgleiche, gemeinsame Erarbeiten von Ergebnissen. Dass in der Gruppenarbeit nicht nur einer arbeitet und die anderen davon profitieren, sollte frühzeitig verstanden werden. Hier wird im schulischen Rahmen die Organisation von Arbeit gelernt und eingeübt.

3. Konfliktfähigkeit und Toleranz
Meinungsverschiedenheiten, Auseinandersetzungen und offener Streit sollen friedfertig und mit dem Ziel der Versöhnung gelöst werden. Hierbei spielt aber auch die Toleranz, die Fähigkeit, seine Mitschüler zu akzeptieren, eine wesentliche Rolle. Wichtig ist aber auch, die Grenzen der Toleranz zu kennen. Wer gegen die Grundwerte unserer Gesellschaft verstößt, wer mit Gewalt umgeht, wer zu gesetzlosem Handeln aufruft, hat die Grenzen der Toleranz überschritten. Schüler müssen Zivilcourage entwickeln und unterscheiden lernen, ob es sich etwa um einen harmlosen Scherz handelt oder ob ein Mensch erniedrigt oder Eigentum anderer beschädigt wird.

4. Fähigkeit zur Diakonie und zum Ehrenamt
Eine Erziehung, die auf das Übernehmen von Verantwortung in der Familie, der Klasse oder gemeindlichen Gruppen abzielt, wirkt dem Egoismus einer "Ellenbogengesellschaft" entgegen. Unsere Lehrer möchten Kinder und Jugendliche zu persönlichem Engagement ermutigen und freiwillige Aktivitäten fördern. Auf diese Weise wird diakonisches Handeln im Jugend- und Erwachsenenalter begünstigt.

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Freie Christliche Schule Frankfurt am Main

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