SCHULPROFIL

Schwerpunkte der Persönlichkeitsbildung


1. Lernbereitschaft und Motivierbarkeit
Kinder sollen Leistung an unserer Schule als etwas Positives erfahren. Eine Tugend ist es, mit seinen Fähigkeiten und Begabungen den Erfolg zu suchen. Schule soll als wichtiger Bestandteil des Lebens, als bereichernd und interessant erfahren werden. Die Einstellung, nur das Notwendigste oder gar weniger für die Schulausbildung zu tun, muss ersetzt werden durch eine Motivation, neue Fragestellungen nachzugehen und als fachliche Herausforderung anzunehmen. Es ist unsere Überzeugung, dass man "Interesse haben" lernen kann.

2. Ausdauer und Konzentrationsfähigkeit
Dieses Lernen von Interesse an einem Schulfach hat sehr viel mit Ausdauer zu tun. Schüler müssen lernen, auch dann durchzuhalten, wenn etwa die Hausaufgaben einmal zu schwer oder völlig uninteressant erscheinen. In vielen Lernprozessen ist der Lernerfolg erst nach einer "Durststrecke" erkennbar. Diese "Durststrecken" müssen ausgehalten werden. Die Ausdauer muss ergänzt werden durch ein wachsendes Maß an Konzentrationsfähigkeit. Häufig hat der Zeitaufwand für die Erledigung der Hausaufgaben nicht nur mit der intellektuellen Anforderung, sondern auch mit der Fähigkeit, sich über einen längeren Zeitraum auf eine Aufgabe konzentrieren zu können, zu tun.

3. Kreativität und Organisation
Die Schüler sollen mit zunehmendem Alter in der Lage sein, ihre Hausaufgaben und ihr Lernen selbst zu organisieren. Die Hausaufgabenbearbeitung und die Mitarbeit im Unterricht sollten zunehmend kreativer gestaltet werden und über den aufgezeigten Lösungsweg hinausweisen.

4. Ordnung und Pünktlichkeit
Ordnung und Pünktlichkeit verhelfen im Schulalltag zu einem guten Miteinander und geregelten Arbeitsabläufen. Seine Arbeitsmittel in Ordnung zu halten, übertragene Aufgaben zuverlässig zu bearbeiten, Termine einzuhalten und Arbeitsgeräte und Lernmittel zu den entsprechenden Unterrichtsstunden mitzubringen, erleichtert den Schülern den Schulalltag erheblich.

5. Ehrlichkeit und Anstand
Wir erwarten einen freundlichen, zuvorkommenden und einfühlsamen Umgang miteinander. Unsere Schüler sollen wissen, dass ein offenes und ehrliches Aufarbeiten von falschen Verhaltensweisen zu Klärungen und auch zu Vergebung führt. Wir möchten vermitteln, dass Betrug kein geeignetes Mittel der Lebensgestaltung darstellt.

6. Kritikfähigkeit
Junge Menschen müssen lernen, dass Kritik nicht die hemmungslose Formulierung von Forderungen ist. Kritik orientiert sich stets an Fakten und an Zielen und ist in Relation zu diesen zu sehen. Sie müssen ebenso lernen, dass konstruktive Kritik Lösungsvorschläge transportiert, Lösungsvorschläge, die nicht eigenen Wünschen zum Ziel verhelfen, sondern die Sache an sich unter Berücksichtigung aller Aspekte zu einer Lösung bringen. Eng damit verbunden ist die Fähigkeit zur Selbstkritik.

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Freie Christliche Schule Frankfurt am Main

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