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In der 5. Klasse des Gymnasiums steht die aktuelle
Unterrichtseinheit unter der Überschrift „Orientieren“. Wie
orientierten sich die alten Seefahrer mit Hilfe der Himmelskörper?
Wie können wir uns heute orientieren? Es geht um das Gradnetz
der Erde, um Landkarten, um den Kompass und das GPS. Dabei
geht es auch um die Frage, welche Unterschiede zwischen einem
Schrägluftbild, einem Senkrechtluftbild und einer Landkarte
bestehen.
Durch die modernen Medien hat man heute natürlich ganz
andere Möglichkeiten. Dank Google-Earth können heute
Schülerinnen und Schüler mit echten Luftbildern arbeiten.
Die Unterrichtsfotos entstanden bei der Aufgabe, acht
Senkrechtluftbilder über Frankfurt den entsprechenden
acht Kartenausschnitten zuzuordnen. Dazu waren Merkmale
wie Flüsse, Autobahnen, Eisenbahnlinien, Bahnhöfe und
Sportplätze auf beiden Abbildungen zu identifizieren. Das war
viel schwieriger als man im ersten Moment dachte, weil bei
den Luftbildern die Himmelsrichtung nicht erkennbar ist und
außerdem die Maßstäbe und Ausschnitte nicht exakt identisch
vorgegeben wurden. Das Knobeln hat aber wirklich Spaß
gemacht und als in der nächsten Stunde mit Hilfe des Beamers
die Luftbilder untersucht und die Merkmale zusammengetragen
wurden, konnten die Schülerinnen und Schüler eine Fülle
auffälliger Übereinstimmungen nennen.
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