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Sternzeit März 2009 . Raum B 024 . Unendliche
Weiten. Kein Unterricht! Keine 9R-Schüler!!!
Wer kennt sie nicht, die spannenden
Abenteuer des Raumschiffs „Enterprise“, die
durch die Galaxis jagt und fremde Welten
erforscht. Ganz ähnlich erging es tatsächlich
unseren 25 Schülerinnen und Schülern der
9R, die wie jedes Jahr am Betriebspraktikum
teilnahmen und verstreut in den Weiten und
Tiefen der Rhein-Main-Galaxis „Kontakt“ aufnahmen,
um fremde Lebens- und vor allem
Arbeitswelten zu erforschen.
Keine Panik, das
Verschwinden der 9R hatte also seinen Grund
und trotz des ausgefallenen Unterrichts war
die Zeit für unsere Praktikanten vollgespickt
mit Erlernen neuer Tätigkeiten, Sammeln
neuer Erfahrungen und ganz profan: körperlicher
und geistiger Arbeit!
Aber wohin hatten sich unsere Praktikanten
nun überall hingebeamt? Geht man nach der
Beliebtheit der Berufsfelder, dann sind Esther,
Melanie, Katharina, Priscilla und Leonie
als Erzieherinnen und werdende Supernannies
vorne mit dabei. Dicht dahinter folgen
4 (Tier-) Arzthelferinnen Cynthia, Denise,
Kristin und Yvonne, die allesamt bewiesen,
dass vor allem weibliche Kräfte in diesem
schweren Beruf ihren Mann stehen
können. Die 3 krisenresistenten
Banker Marc, Niklas und Hendrik
zeigten der Finanzwelt mal kurz
ihre Grenzen auf, und dass Jungs
grundsätzlich Technik lieben unterstrichen
einmal mehr Frederic beim
Wechseln von gar nicht so großen
Flugzeugreifen und Bastian beim
Löten elektrischer Leitungen. Paul
ist nun Spezialist für Pflanzungen aller Art, Julian
kennt jede Holzart, die sich zum Restaurieren
lohnt und Konstantin kann sich seinen
Schmuck jetzt selbst herstellen – praktisch!
Tim beim Automobilclub, Jonas im Hotel und
Simeon bei einem christlichen Medienunternehmen
erhielten einen Rundumblick, André
einen tieferen Einblick in die Herstellung
von industriell gefertigten Nahrungsmitteln
– lecker! Wie der Hessische Rundfunk funktioniert,
weiß nun Alexandra nicht nur vom Hören
und Sagen und dass nicht mehr alle Tiere
im Frankfurter Zoo so grimmig schauen, liegt
seit Neuestem auch an der fürsorglichen Pflege
von Lara. Julia als Polizistin zeigte einmal
mehr, dass sie mit ihrer Wahl hoffentlich nur
im übertragenen Sinn den Vogel abschoss
und Martin schließlich durfte Hobby und
Berufswunsch verbinden, indem er galant
über die Tanzfläche fegte und anderen dabei
das Tanzen beibrachte.
Ob jeder bereits den richtigen Beruf- oder Berufszweig
gefunden hat, oder ob die Zukunft
doch andere Wege vorsieht, das muss sich
erst noch herausstellen. Auf alle Fälle war das
Fazit der Klasse durchweg positiv.
Timm Wallrauch
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