REALSCHULE

Februar 2007

Nach 3 Wochen zurück im FCSF-Kontinuum
Betriebspraktikum der Klasse 9R


Sternzeit März 2009 . Raum B 024 . Unendliche Weiten. Kein Unterricht! Keine 9R-Schüler!!! Wer kennt sie nicht, die spannenden Abenteuer des Raumschiffs „Enterprise“, die durch die Galaxis jagt und fremde Welten erforscht. Ganz ähnlich erging es tatsächlich unseren 25 Schülerinnen und Schülern der 9R, die wie jedes Jahr am Betriebspraktikum teilnahmen und verstreut in den Weiten und Tiefen der Rhein-Main-Galaxis „Kontakt“ aufnahmen, um fremde Lebens- und vor allem Arbeitswelten zu erforschen.

Keine Panik, das Verschwinden der 9R hatte also seinen Grund und trotz des ausgefallenen Unterrichts war die Zeit für unsere Praktikanten vollgespickt mit Erlernen neuer Tätigkeiten, Sammeln neuer Erfahrungen und ganz profan: körperlicher und geistiger Arbeit!

Aber wohin hatten sich unsere Praktikanten nun überall hingebeamt? Geht man nach der Beliebtheit der Berufsfelder, dann sind Esther, Melanie, Katharina, Priscilla und Leonie als Erzieherinnen und werdende Supernannies vorne mit dabei. Dicht dahinter folgen 4 (Tier-) Arzthelferinnen Cynthia, Denise, Kristin und Yvonne, die allesamt bewiesen, dass vor allem weibliche Kräfte in diesem schweren Beruf ihren Mann stehen können. Die 3 krisenresistenten Banker Marc, Niklas und Hendrik zeigten der Finanzwelt mal kurz ihre Grenzen auf, und dass Jungs grundsätzlich Technik lieben unterstrichen einmal mehr Frederic beim Wechseln von gar nicht so großen Flugzeugreifen und Bastian beim Löten elektrischer Leitungen. Paul ist nun Spezialist für Pflanzungen aller Art, Julian kennt jede Holzart, die sich zum Restaurieren lohnt und Konstantin kann sich seinen Schmuck jetzt selbst herstellen – praktisch! Tim beim Automobilclub, Jonas im Hotel und Simeon bei einem christlichen Medienunternehmen erhielten einen Rundumblick, André einen tieferen Einblick in die Herstellung von industriell gefertigten Nahrungsmitteln – lecker! Wie der Hessische Rundfunk funktioniert, weiß nun Alexandra nicht nur vom Hören und Sagen und dass nicht mehr alle Tiere im Frankfurter Zoo so grimmig schauen, liegt seit Neuestem auch an der fürsorglichen Pflege von Lara. Julia als Polizistin zeigte einmal mehr, dass sie mit ihrer Wahl hoffentlich nur im übertragenen Sinn den Vogel abschoss und Martin schließlich durfte Hobby und Berufswunsch verbinden, indem er galant über die Tanzfläche fegte und anderen dabei das Tanzen beibrachte.

Ob jeder bereits den richtigen Beruf- oder Berufszweig gefunden hat, oder ob die Zukunft doch andere Wege vorsieht, das muss sich erst noch herausstellen. Auf alle Fälle war das Fazit der Klasse durchweg positiv.

Timm Wallrauch


Freie Christliche Schule Frankfurt am Main

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