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Am Dienstag, den 5.07.2005, ist die Klasse
2 zum Opelzoo gefahren. Nachdem die
S-Bahn in Kronberg angekommen war, sind
wir zum Opelzoo gewandert. Ein paar Kindern kam es vor, wie eine Ewigkeit. Die Zeit
bis zur Führung wollten wir noch nutzen und haben uns ein paar Tiere angeguckt. Wir
haben die Nilpferde Max und Tana, Antilopen, Affen, einen Schwan und ein paar Enten
gesehen.
Jetzt aber schnell, denn die Führung beginnt gleich. Der Mann, der die Führung machte,
heißt Herr Martin Becker.
Herr Becker gab uns etwas und wir sollten erraten, was es ist. Einige Kinder dachten, es
wäre ein Stück Draht. Als wir am Elefantengehege waren, hat uns Herr Becker verraten,
dass es ein Elefantenschwanzhaar ist.
Er rief die Elefantenchefin und sie kam ganz dicht an den Gehegezaun, so dass wir sie
mit trockenem Brot und Möhren füttern konnten. Wir erfuhren, dass es afrikanische
und indische Elefanten gibt. Die afrikanischen Elefanten haben große Ohren, die indischen
Elefanten haben kleine Ohren.
Danach sind wir zu den europäischen Rothirschen gegangen. Wir haben erfahren, warum
der Nachwuchs weiße Flecken auf dem braunen Rücken hat. Es dient der Tarnung.
So hat es uns Herr Becker erklärt: „Stellt euch vor, wenn der Nachwuchs auf die Welt
gekommen ist und erst ein paar Stunden alt ist, kann es noch nicht so gut stehen.
Wenn nun ein Raubtier kommen würde, könnte es noch nicht schnell genug fliehen.
Darum sagt die Mutter zu ihrem Kleinen, dass es sich unter einem Strauch verstecken
soll. Durch die weißen Flecken ist es gut getarnt, denn wenn die Sonne durch die
Blätter fällt, entstehen Licht- und Schattenfelder. Durch die weißen Flecken auf dem
braunen Fell ist es gut geschützt. Dasselbe
gilt auch für die Sikahirsche, die nicht wie
der europäische Rothirsch am Waldrand lebt,
sondern im Wald. Die Sikahirsche haben
auch, wenn sie erwachsen sind, noch ein
geflecktes Fell.
Wir haben auch noch Elche gesehen.
Danach haben wir zwei Eisfüchse gesehen, Herr Becker fütterte sie mit Leckereien.
Die Eisfüchse sahen sehr süß aus und wir hätten sie am liebsten gestreichelt, aber
Herr Becker sagte: „Sie sehen zwar süß aus, aber es sind Raubtiere, die auch zubeißen
können. Ich selbst wurde schon von ihnen in die Wade gebissen, als ich nach
dem Nachwuchs sehen wollte.“
Dann sind wir zu den Totenkopfäffchen gegangen. Herr
Becker sagte: „Diese Äffchen kennt ihr bestimmt aus dem
Fernsehen.“ Wir überlegten, doch wir kamen nicht auf die
Lösung. Er verriet uns dann, dass Herr Nilsson, der Affe von Pippi Langstrumpf, auch
ein Totenkopfäffchen war. Ein Äffchen hat Valentin die Möhre aus der Hand geklaut.
Nun sind wir zu den Giraffen gegangen. Wir erfuhren, dass die Giraffen hauptsächlich
Blätter fressen. Außerdem erzählte uns Herr Becker, dass die Giraffe, wenn
sie vor einem Wohnhaus stehen würde in ein Fenster im 2. Stock hinein schauen
würde. Es ist für die Giraffen sehr schwierig, wenn sie etwas trinken wollen. Zuerst
stellen sie ihre Vorderbeine auseinander und dann neigen sie sich mit dem Kopf zur
Wasserstelle. Im Opelzoo müssen sie sich nicht so sehr anstrengen, weil der Eimer
mit Wasser am Zaun befestigt wird.
Wir verabschiedeten uns von Herrn Becker und dankten ihm für die tolle Führung.
Danach durften wir uns noch auf dem Spielplatz austoben oder in den Streichelzoo
gehen, bevor wir mit dem Bus und der Bahn wieder zur Schule zurück gefahren sind.
Ich fand unseren Ausflug in den Opelzoo sehr schön.
SOPHIE, Schülerin der 2. Klasse
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