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Am 24.2.06 machten der Leistungskurs Physik der 12. Klasse und der Leistungskurs Mathematik und Physik
der 13.Klasse einen Ausflug in das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.
Dazu fuhren wir um ca. 12:00h an der Schule mit zwei Minibussen los und machten noch
einen Abstecher zu Burger King bevor wir endgültig in Richtung Mannheim aufbrachen.
In Mannheim angekommen begaben wir uns in das Museum, zogen die Karten und gingen
zum Start der Ausstellung. Da der andere Bus noch nicht da war sollten wir schon mal
den Anfang der Ausstellung anschauen und weiter hinten auf die anderen warten.
Am Start der Ausstellung über Einstein mit dem Titel: „EINSTEIN BEGREIFEN“ ging es eine einen langen,
hohen, leicht ansteigenden Gang, der nur an einer Seite Fenster hatte. In diesem Gang konnte man Einsteins
Leben nachleben. Von seiner Geburt am 14.3.1879 in Ulm bis zu seinem Tod am 18. April 1955 in Princeton,
USA. Dabei waren in dem Gang seine Lebensstationen chronologisch angeordnet. Es wurde dabei ebenso auf
seine Schullaufbahn, wie auf seinen Nobelpreis, oder seine Jüdischen Wurzeln eingegangen. Als am Ende
des Ganges endlich auch der andere Bus angekommen war, verließen wir den Gang und kamen in einen großen
Raum, der durch Trennwände in viele kleinere unterteilt war. Hier waren überall Experimente aufgebaut,
die einem helfen sollten Einsteins Entdeckungen, vor allem aber natürlich die spezielle und allgemeine
Relativitätstheorie besser zu verstehen. In einem Raum stand zum Beispiel ein Fitnessrad, das vor einer
Leinwand aufgebaut war. Fuhr man jetzt mit dem Fahrrad, konnte man auf der Leinwand sehen, wie man durch
eine Stadt fuhr. Außerdem wurde die Geschwindigkeit angezeigt. Diese Geschwindigkeit war allerdings viel
zu hoch und so konnte, trampelte man schnell genug, eine Fahrt bei annähernder Lichtgeschwindigkeit simuliert
werden. Dabei verzog sich dann das Bild und das Lenken und Gleichgewicht halten wurde wesentlich schwieriger.
Andere Versuche dienten zur Veranschauung von Magnet- und Elektromagnetischen Feldern. Außerdem waren Versuche
zur Brownschen Bewegung aufgebaut. Es gab auch einen „Kasten“, der oben über eine Glasplatte
verfügte. Durch diese Glasplatte konnte man innen den natürlichen Zerfall von Teilchen beobachten,
der ganz normal überall auf dieser Welt stattfindet. Dieser Zerfall wurde dadurch sichtbar gemacht,
dass die zerfallenen Teilchen einen weißen Nebeldunst hinter sich herzogen, anhand dem man auch
zwischen den Teilchen unterscheiden kann. Nach diesem anstrengenden aber doch sehr lehrreichen
Nachmittag sammelten wir uns schließlich wieder um ca. 16:30 Uhr am Ausgang der großen
Museumsanlage und traten den Rückweg nach Frankfurt an. Um ca. 17:30 Uhr trafen wir wieder
in der altbekannten Heimat, der Freien Christlichen Schule ein und freuten uns auf ein spannendes
Wochenende. Dieser Tag hat Physik- und Matheinteressenten sehr geholfen die Komplexität Einsteins
Gedanken nachzuempfinden und ein Stück weiter zu begreifen und ist somit äußerst empfehlenswert.
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