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1. AKT „IN DER FUSSBALLWERKSTATT“
In der Fußballwerkstatt herrscht hektische Betriebsamkeit. Der Werkstattmeister hat seinen Besuch
angekündigt, da soll alles perfekt sein. Zwei Oberwichtel, Seljo und Saymon, freuen sich über diese
Abwechslung. Sie bereiten die anderen Wichtel auf den hohen Besuch vor. Aber alles geht sehr
schnell. Der Werkstattmeister naht bereits. Nach einem freundlichen Empfang erklärt dieser den
Grund seines Besuches: Die Präsentation des neuen Beamers. Während alte Geschichten mit misslungenen
Beamversuchen von den Wichteln mit Unmutsbekundungen quittiert werden, kann ein
Wichtel seine Neugierde nicht bremsen und zieht die Abdeckung von dem neuen Beamer herunter.
Voller Stolz wird nun der Beamer auf seine Funktion hin getestet und: er funktioniert tadellos.
Die Mission „Bälle für die Welt“ rückt durch die Beammaschine in eine neue Dimension vor! Zum
ersten Mal kann die ganze Welt flächendeckend mit Bällen versorgt werden! Während die ersten
Bälle bereits auf die Erde gebeamt werden, machen sich zwei Bälle miteinander bekannt. Es sind
Bob und Fudschi. Soeben haben sie den Lebensatem eingepumpt bekommen und schon wartet auf
sie die erste Hürde ihres Lebens: Sie sollen eingefettet werden, eine eklige Angelegenheit. Doch das
gemeinsame Erlebnis schweißt zusammen. Was passiert hier mit den Bällen? Die Beammaschine,
lauter Wichtel,…haben sie etwas mit der Bestimmung der Bälle zu tun? Die Sängerin „Rika“ , der
Philosoph „Philipp Immanuel“ , der Tänzer „Tango“ und „Fudschi“ werden sicher auf die Erde
gebracht. Bei Bob treten Schwierigkeiten auf. Noch bevor der Werkstattmeister den Beamvorgang
abbrechen kann, wird Bob ins Abseitsland gebeamt.
2. AKT „IM ABSEITSLAND“
Die Katzenbande unterhält sich über die große
Gefahr: Bälle sind die Feinde der Katzen, nur
Wollknäuel sind gut. Der Anführer befiehlt
seinen Untergebenen gut aufzupassen und ihm
jeden Ball zu melden, der sich ins Abseitsland
traut. Plötzlich tauchen Menschen auf und die
Katzen verschwinden. Es sind zwei Männer, die
es sich in dem Zimmer bequem machen und
fernsehen wollen. In diesem Moment
„ materialisiert“ sich Bob im Zimmer. Doch
Bob stört nur die Sicht der zwei Fernseher und
wird schließlich in die Mülltonne geworfen.
Mittlerweile haben sich die Katzen wieder in
den Hinterhof getraut und entdecken den Ball.
Zunächst hält Bob sie für Freunde, doch dann
wird klar, dass es ihm hier „ans Leder“ gehen
soll. Bob kann sich gerade noch vor ihnen
verstecken und so haben die Katzen dieses Mal
noch das Nachsehen. Eine Katzenwache wird
aufgestellt, diese schläft jedoch ein.
Traurig, verlassen und etwas verwirrt
versucht Bob seine Situation aus dem
Versteck heraus zu analysieren. Doch
plötzlich wird er wieder dematerialisiert.
Der Werkstattmeister
scheint den Fehler gefunden zu
haben.
3. AKT „IN DER WÜSTE“
Der Araber Ferid sitzt vor seinem Wüstenzelt
und wartet auf das Essen. Seine Kinder scheinen
indes weniger Hunger zu haben. Sie wollen
die ganze Zeit mit dem neuen Ball spielen,
der plötzlich bei ihnen gelandet ist. Nachdem
der Vater das Ballspiel seinen Kindern noch
vor dem Essen erlaubt, kommt Ferids Frau
Shahira und serviert das Mahl. Während
sich das Ehepaar über das Essen und den
neuen Ball unterhält, wird Bob neben das Zelt
gebeamt. Er verliert Luft aus dem Kampf mit
den Katzen und ist von der ganzen Beamerei
ganz durcheinander. Ferid bemerkt Bob, hält
diesen zunächst aber für den anderen Ball.
Shahira kümmert sich um Bob und schließt
seine aufgegangene Naht und pumpt ihn auf.
Inzwischen kommen die Kinder zurück und
sind ganz glücklich nun zwei Bälle zu besitzen.
Auch Bob ist aus dem Häuschen, als er Fudschi
entdeckt. Nach einem kurzen Mahl rennen
die Kinder mit den beiden Bällen weg und
spielen mit ihnen. Zum ersten Mal entdeckt
Bob, was seine Bestimmung ist. Das Spielen
mit den Kindern erfüllt ihn und er ist froh,
seinen besten Freund bei sich zu haben. Ein
Wüstensturm unterbricht jäh dieses Glücksgefühl.
Während die Kinder sich ins Wüstenzelt
retten, werden Bob und Fudschi vom Sturm
weggeblasen.
4. AKT „FREUNDE WERDEN GEFUNDEN“
Philipp Immanuel beobachtet die Taktikbesprechung „seines Trainers“. Dieser erklärt seinen
Spielern die Dreier- und Fünferkette und stößt auf manches Unverständnis bei den Spielern. Doch
der Trainer ist ein Motivationskünstler und so zeigt er seinen Spielern, wie das zu funktionieren
hat mit dem Tore schießen. Er stürmt auf den überdimensionalen Taktiktisch, umkurvt die Taktikfiguren
und schießt ein Tor. Während Trainer und Spieler abgehen, werden Bob und Fudschi vom
Wüstensturm hereingeweht. Nach einem kurzen Chaos überwiegt die Freude der Bälle nun zu dritt
zu sein. Bob erkennt jetzt, was zu tun ist. Er will zurück ins Abseitsland und dort den Menschen
auch Freude bereiten. Fudschi und Philipp sind einverstanden und wollen Bob begleiten. Bevor
sie sich auf die Reise machen, erscheint Tango, der sich selbst beamen kann. Sein Ego verbietet es,
anderen zu helfen. Er möchte nur die schöne Rika aus der Werkstatt wieder sehen. Bob gelingt es,
sich an Tango zu klemmen, bevor dieser sich wegbeamt. Die anderen folgen ebenso.
Rika ist in ihrem Element. Sie freut sich, in Rugongo sein zu dürfen und singt aus Herzensfreude.
Auf dem Höhepunkt des Lieds platzt „Tango“ herein. Er wurde gerade wieder materialisiert. Ohne
nach den anderen zu schauen, tanzt er mit Rika einen verführerischen Tanz. Nur schwer kann
sich das Mädchen seinem Charme entziehen. Mittlerweile haben sich, von den beiden Tänzern
unbemerkt, die anderen Bälle ebenfalls eingefunden. Sie stellen Tango zur Rede und machen ihm
Vorwürfe, sich gegen die gemeinsame Sache zu stellen. Auf Drängen von Rika wird Tango schließlich
umgestimmt und so machen sich alle Bälle auf den Weg ins Abseitsland.
5. AKT „ DAS GROSSE FUSSBALLFEST“
Die Katzen haben mittlerweile das Abseitsland in eine Wollknäuelwüste und Müllhalde verwandelt.
Die Menschen können sich nur schwer zu den Häusern durchkämpfen. Überall ist man sauer auf
die Katzen und wünscht eine Veränderung. Aus einem sicheren Versteck heraus beobachten unsere
Bälle die Situation. Während die Menschen schimpfen und sich ärgern, beraten unsere Bälle, was
sie tun können. Als es dunkel wird, verlassen unsere Bälle das Versteck. Bob versammelt alle
anderen Bälle um sich herum und will sie noch einmal auf das Kommende einschwören. Jeder soll
seine genauen Anweisungen bekommen. Doch Tango langweilt sich und kritisiert Bob. Er findet,
dass das Abenteuer jetzt ein Ende haben müsse. Eigentlich wollte er nur Rika zu Liebe diese Reise
unternehmen. Ein Land, das bisher ohne Fußbälle ausgekommen ist, wird sich auch in Zukunft
ungern mit seinesgleichen abgeben. In dem Moment, als die Trennung perfekt zu sein scheint,
werden die Bälle von den Katzen aufgespürt. Diese freuen sich gar nicht so viele Bälle zu sehen
und ahnen, dass die Gefahr für sie größer ist als befürchtet. Bob erkennt die Lage blitzschnell. Da
die Katzen mit ihren Krallen den Bällen einen schnellen Tod herbeiführen können, müssen unsere
Bälle einfach schneller sein. Die Verwirrung gelingt. Die Bälle hüpfen und springen durcheinander
und die Katzen merken schnell, dass sie hier keine Chance haben. Die Sprungkraft der Bälle
und ihr Selbstbewusstsein bringen sie zunächst in Sicherheit. Mittlerweile hat sich der Ort in ein
Fußballstadion verwandelt. Immer mehr Zuschauer strömen herbei und wollen dieses Kampf-Spiel
zwischen Katzen und Bällen sehen. Während sich unsere 4 Bälle gegen die Katzen behaupten,
avanciert Philipp Immanuel zum Reporter. Mit bissigen Kommentaren verfolgt er das Spiel und
zieht die Zuschauer in seinen Bann. Die Bälle werden angefeuert und schließlich landen die Katzen
gefangen im Netz der Ballmannschaft. Unter Jubel werden die gefangenen Katzen abtransportiert.
Zurück bleiben unsere Stars. Die Bälle haben es geschafft. Die Menge jubelt ihnen zu. Begeistert
vom Erfolg ihrer Mission zeigen die Bälle noch einmal ihr Können und es kommt zu den ersten
Annäherungen zwischen den Menschen im Abseitsland und dem vorher so verkannten runden
Leder. Mission done.
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