AKTIONEN

Dezember 2005

Das WM-Musical "V.I.B. – Very Important Balls" - Die Story


1. AKT „IN DER FUSSBALLWERKSTATT“
In der Fußballwerkstatt herrscht hektische Betriebsamkeit. Der Werkstattmeister hat seinen Besuch angekündigt, da soll alles perfekt sein. Zwei Oberwichtel, Seljo und Saymon, freuen sich über diese Abwechslung. Sie bereiten die anderen Wichtel auf den hohen Besuch vor. Aber alles geht sehr schnell. Der Werkstattmeister naht bereits. Nach einem freundlichen Empfang erklärt dieser den Grund seines Besuches: Die Präsentation des neuen Beamers. Während alte Geschichten mit misslungenen Beamversuchen von den Wichteln mit Unmutsbekundungen quittiert werden, kann ein Wichtel seine Neugierde nicht bremsen und zieht die Abdeckung von dem neuen Beamer herunter. Voller Stolz wird nun der Beamer auf seine Funktion hin getestet und: er funktioniert tadellos. Die Mission „Bälle für die Welt“ rückt durch die Beammaschine in eine neue Dimension vor! Zum ersten Mal kann die ganze Welt flächendeckend mit Bällen versorgt werden! Während die ersten Bälle bereits auf die Erde gebeamt werden, machen sich zwei Bälle miteinander bekannt. Es sind Bob und Fudschi. Soeben haben sie den Lebensatem eingepumpt bekommen und schon wartet auf sie die erste Hürde ihres Lebens: Sie sollen eingefettet werden, eine eklige Angelegenheit. Doch das gemeinsame Erlebnis schweißt zusammen. Was passiert hier mit den Bällen? Die Beammaschine, lauter Wichtel,…haben sie etwas mit der Bestimmung der Bälle zu tun? Die Sängerin „Rika“ , der Philosoph „Philipp Immanuel“ , der Tänzer „Tango“ und „Fudschi“ werden sicher auf die Erde gebracht. Bei Bob treten Schwierigkeiten auf. Noch bevor der Werkstattmeister den Beamvorgang abbrechen kann, wird Bob ins Abseitsland gebeamt.

2. AKT „IM ABSEITSLAND“
Die Katzenbande unterhält sich über die große Gefahr: Bälle sind die Feinde der Katzen, nur Wollknäuel sind gut. Der Anführer befiehlt seinen Untergebenen gut aufzupassen und ihm jeden Ball zu melden, der sich ins Abseitsland traut. Plötzlich tauchen Menschen auf und die Katzen verschwinden. Es sind zwei Männer, die es sich in dem Zimmer bequem machen und fernsehen wollen. In diesem Moment „ materialisiert“ sich Bob im Zimmer. Doch Bob stört nur die Sicht der zwei Fernseher und wird schließlich in die Mülltonne geworfen. Mittlerweile haben sich die Katzen wieder in den Hinterhof getraut und entdecken den Ball. Zunächst hält Bob sie für Freunde, doch dann wird klar, dass es ihm hier „ans Leder“ gehen soll. Bob kann sich gerade noch vor ihnen verstecken und so haben die Katzen dieses Mal noch das Nachsehen. Eine Katzenwache wird aufgestellt, diese schläft jedoch ein. Traurig, verlassen und etwas verwirrt versucht Bob seine Situation aus dem Versteck heraus zu analysieren. Doch plötzlich wird er wieder dematerialisiert. Der Werkstattmeister scheint den Fehler gefunden zu haben.

3. AKT „IN DER WÜSTE“
Der Araber Ferid sitzt vor seinem Wüstenzelt und wartet auf das Essen. Seine Kinder scheinen indes weniger Hunger zu haben. Sie wollen die ganze Zeit mit dem neuen Ball spielen, der plötzlich bei ihnen gelandet ist. Nachdem der Vater das Ballspiel seinen Kindern noch vor dem Essen erlaubt, kommt Ferids Frau Shahira und serviert das Mahl. Während sich das Ehepaar über das Essen und den neuen Ball unterhält, wird Bob neben das Zelt gebeamt. Er verliert Luft aus dem Kampf mit den Katzen und ist von der ganzen Beamerei ganz durcheinander. Ferid bemerkt Bob, hält diesen zunächst aber für den anderen Ball. Shahira kümmert sich um Bob und schließt seine aufgegangene Naht und pumpt ihn auf. Inzwischen kommen die Kinder zurück und sind ganz glücklich nun zwei Bälle zu besitzen. Auch Bob ist aus dem Häuschen, als er Fudschi entdeckt. Nach einem kurzen Mahl rennen die Kinder mit den beiden Bällen weg und spielen mit ihnen. Zum ersten Mal entdeckt Bob, was seine Bestimmung ist. Das Spielen mit den Kindern erfüllt ihn und er ist froh, seinen besten Freund bei sich zu haben. Ein Wüstensturm unterbricht jäh dieses Glücksgefühl. Während die Kinder sich ins Wüstenzelt retten, werden Bob und Fudschi vom Sturm weggeblasen.

4. AKT „FREUNDE WERDEN GEFUNDEN“
Philipp Immanuel beobachtet die Taktikbesprechung „seines Trainers“. Dieser erklärt seinen Spielern die Dreier- und Fünferkette und stößt auf manches Unverständnis bei den Spielern. Doch der Trainer ist ein Motivationskünstler und so zeigt er seinen Spielern, wie das zu funktionieren hat mit dem Tore schießen. Er stürmt auf den überdimensionalen Taktiktisch, umkurvt die Taktikfiguren und schießt ein Tor. Während Trainer und Spieler abgehen, werden Bob und Fudschi vom Wüstensturm hereingeweht. Nach einem kurzen Chaos überwiegt die Freude der Bälle nun zu dritt zu sein. Bob erkennt jetzt, was zu tun ist. Er will zurück ins Abseitsland und dort den Menschen auch Freude bereiten. Fudschi und Philipp sind einverstanden und wollen Bob begleiten. Bevor sie sich auf die Reise machen, erscheint Tango, der sich selbst beamen kann. Sein Ego verbietet es, anderen zu helfen. Er möchte nur die schöne Rika aus der Werkstatt wieder sehen. Bob gelingt es, sich an Tango zu klemmen, bevor dieser sich wegbeamt. Die anderen folgen ebenso. Rika ist in ihrem Element. Sie freut sich, in Rugongo sein zu dürfen und singt aus Herzensfreude. Auf dem Höhepunkt des Lieds platzt „Tango“ herein. Er wurde gerade wieder materialisiert. Ohne nach den anderen zu schauen, tanzt er mit Rika einen verführerischen Tanz. Nur schwer kann sich das Mädchen seinem Charme entziehen. Mittlerweile haben sich, von den beiden Tänzern unbemerkt, die anderen Bälle ebenfalls eingefunden. Sie stellen Tango zur Rede und machen ihm Vorwürfe, sich gegen die gemeinsame Sache zu stellen. Auf Drängen von Rika wird Tango schließlich umgestimmt und so machen sich alle Bälle auf den Weg ins Abseitsland.

5. AKT „ DAS GROSSE FUSSBALLFEST“
Die Katzen haben mittlerweile das Abseitsland in eine Wollknäuelwüste und Müllhalde verwandelt. Die Menschen können sich nur schwer zu den Häusern durchkämpfen. Überall ist man sauer auf die Katzen und wünscht eine Veränderung. Aus einem sicheren Versteck heraus beobachten unsere Bälle die Situation. Während die Menschen schimpfen und sich ärgern, beraten unsere Bälle, was sie tun können. Als es dunkel wird, verlassen unsere Bälle das Versteck. Bob versammelt alle anderen Bälle um sich herum und will sie noch einmal auf das Kommende einschwören. Jeder soll seine genauen Anweisungen bekommen. Doch Tango langweilt sich und kritisiert Bob. Er findet, dass das Abenteuer jetzt ein Ende haben müsse. Eigentlich wollte er nur Rika zu Liebe diese Reise unternehmen. Ein Land, das bisher ohne Fußbälle ausgekommen ist, wird sich auch in Zukunft ungern mit seinesgleichen abgeben. In dem Moment, als die Trennung perfekt zu sein scheint, werden die Bälle von den Katzen aufgespürt. Diese freuen sich gar nicht so viele Bälle zu sehen und ahnen, dass die Gefahr für sie größer ist als befürchtet. Bob erkennt die Lage blitzschnell. Da die Katzen mit ihren Krallen den Bällen einen schnellen Tod herbeiführen können, müssen unsere Bälle einfach schneller sein. Die Verwirrung gelingt. Die Bälle hüpfen und springen durcheinander und die Katzen merken schnell, dass sie hier keine Chance haben. Die Sprungkraft der Bälle und ihr Selbstbewusstsein bringen sie zunächst in Sicherheit. Mittlerweile hat sich der Ort in ein Fußballstadion verwandelt. Immer mehr Zuschauer strömen herbei und wollen dieses Kampf-Spiel zwischen Katzen und Bällen sehen. Während sich unsere 4 Bälle gegen die Katzen behaupten, avanciert Philipp Immanuel zum Reporter. Mit bissigen Kommentaren verfolgt er das Spiel und zieht die Zuschauer in seinen Bann. Die Bälle werden angefeuert und schließlich landen die Katzen gefangen im Netz der Ballmannschaft. Unter Jubel werden die gefangenen Katzen abtransportiert. Zurück bleiben unsere Stars. Die Bälle haben es geschafft. Die Menge jubelt ihnen zu. Begeistert vom Erfolg ihrer Mission zeigen die Bälle noch einmal ihr Können und es kommt zu den ersten Annäherungen zwischen den Menschen im Abseitsland und dem vorher so verkannten runden Leder. Mission done.


Freie Christliche Schule Frankfurt am Main

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