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Einen beeindruckenden „Start aus dem Stand“
hatte das erste VEBS-Musikfestival am 27.
Mai 2011 in Frankfurt: Aus dem gesamten
Bundesgebiet waren 11 Schulen mit insgesamt
19 Ensembles angereist und boten mit etwa
450 aktiven Teilnehmern einen beeindruckenden Einblick in die
musikalische Arbeit der christlichen Schulen in Deutschland. In vier
Konzerten mit einer reinen „Spielzeit“ von über fünf Stunden wurde
den Besuchern akustischer und auch optischer Hochgenuss geboten,
dazwischen war Zeit zum gegenseitigen Kennenlernen oder auch für
einen interaktiven Boomwhacker-Workshop mit dem ganzen Saal.
In der Eröff nungsfeier konnten sich die Schulen mit zum Teil sehr
beeindruckenden Präsentationen vorstellen. Darüber hinaus verwies
VEBS-Generalsekretär Berthold Meier darauf, dass es bei einem
Musikfestival keine Verlierer, sondern nur Gewinner gibt. In diesem
Sinne verlief auch das gesamte VEBS-Musikfestival, und so fühlte
sich jedes Ensemble, das von der Bühne ging, auch ein bisschen als
Gewinner. - Mit 400 Plätzen war der Saal im abendlichen „Großen
Finale“ gut besetzt, und das VEBS-Musikfestival endete beim
abschließenden Festivalsong (den alle Gruppen „zu Hause“ geübt
hatten und im Konzert gemeinsam vortrugen) mit Knicklichtern, ein
bisschen Gänsehaut - und einem großen Lob Gottes.
Lesen Sie hier den Erlebnisbericht einer Teilnehmerin aus dem Organisationsteam:
Ich war schon drei Tage vor dem eigentlichen
Festival total aufgeregt. Für das Organisationsteam
gab es da schon eine Menge zu tun. Ich hatte
vorab ehrlich kaum damit gerechnet, dass
alles fertig werden würde. Aber es wurde doch
irgendwie fertig. Als dann die ersten Schulen
ankamen, wurde mir bewusst, wie anders dieser
Tag werden würde. Wir hatten volles Programm!
11 Schulen aus ganz Deutschland zeigten ihr
musikalisches Können. Es war wirkliche ein
vielseitiges (Musik)Erlebnis: Von Bigband bis
Streicher und von Telemann bis Hillsong war
alles vertreten - der Flyer hatte nicht zu viel
versprochen. Uns erwartete ein Tag voller
Begegnungen und voller Musik - das war ein
sehr inspirierendes Ereignis. Mein persönlicher
Favorit war der Grundschulchor aus Lüdenscheid.
Diese Freude und der Enthusiasmus, mit dem
die Chorsänger ihre Lieder vorgetragen haben,
war unglaublich erfrischend! Und ihr Song „Ein
Hai, blubb, blubb“ ist ein echter Ohrwurm. Aber
nicht nur die Chöre waren phänomenal. Bei
diesem Festival konnte man einfach fühlen,
dass jede Schule ihren Beitrag mit Herzblut
vorbereitet hatte. Auch sehr schön zu hören
war das Streichorchester - auch wenn das für
gewöhnlich nicht meine Musik ist. Natürlich
konnten einige kleine oder mittelschwere
Katastrophen nicht verhindert werden, zum
Beispiel, dass plötzlich ein Schlagzeuger weg
war. Trotzdem konnten wir im Nachhinein
über manches lachen. Mit dem Abendkonzert
kam dann das Highlight der Veranstaltung. Die
Schulen, die noch da waren, zeigten ein „Bestof“
aus ihrem Programm, die Freie Christliche
Schule Frankfurt als Gastgeberschule natürlich
auch. Wir hatten so lange geprobt und standen
dann nur gefühlte zwei Minuten auf der Bühne.
Nach unserem Auftritt wäre ich am liebsten noch
einmal aufgetreten. Ich glaube, das ging vielen
so. Es herrschte im ganzen Raum eine allgemein
spürbare Atmosphäre, die wirklich angenehm war.
Mit dem Festivalsong endete das Konzert dann
nach 22 Uhr. Alle waren ziemlich erschöpft, aber
doch glücklich. Nach einem so anspruchsvollen
Tag war das Abendkonzert ein wunderschöner
Ausklang.
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