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Man kann es sich heute kaum noch vorstellen,
aber es gab sie, die heißen Tage in diesem
Jahr, bei dem 30°C keine Seltenheit waren.
Und in diese wunderschönen Sonnentage
hinein fiel auch die mit Spannung erwartete
FCSF-Fußball-WM. Genau genommen
waren es sechs weltmeisterliche Turniere
gleichzeitig, denn es gab die Grundschul-
WM, die WM der 6.-7. Klassen und das Turnier
der 8.-13. Jahrgangsstufen. Jede Klasse
stellte eine Jungenmannschaft und konnte
auch eine Mädchenmannschaft ins Rennen
schicken (was auch fast alle Klassen getan
haben).
Der erste Höhepunkt des Turniers fand bereits
eine Woche vor den Eröffnungsspielen statt:
In der großen Pause wurde jedem Team
eine Nation zugelost, welche sie dann mit
Begeisterung vertreten durften. Deutschland
war natürlich in jedem Turnier vertreten
und immer ein heiß begehrtes Los. Nun
wurden Trikots gestaltet und Fanutensilien
angefertigt und gekauft. Auch unsere
WM wurde von dem lieblichen Klang der
Vuvuzelas untermalt. Diese Mühe hat sich
auch ausgezahlt, denn das Fußballfest war
auf diese Weise nicht nur spielerisch bunt
und interessant. Die besten Trikots wurden
obendrein noch mit einem Eis-Essen für
die ganze Klasse belohnt. Das Turnier konnte
also unter besten Bedingungen stattfinden.
So gab es auch packende Fußballspiele,
viele Torraumszenen, Achtungserfolge der
jüngeren Mannschaften, Überraschungssiege
der Underdogs, abgeklärte Kaltschnäuzigkeit
mancher Favoriten, emotionsgeladene
Fangesänge und natürlich auch viel diskutierte
Schiedsrichterentscheidungen zu sehen. Noch
viele andere Fußballfloskeln könnten den
schönen Tag beschreiben, aber festgehalten
werden muss noch, dass es weitestgehend
fair zuging auf den Plätzen. Dass wir diese
Plätze der TSG-Fechenheim überhaupt
nutzen konnten ist nur eines der Wunder,
die an solch einem Tag zusammenkommen
müssen, damit am Ende alles passt. Bis ca. 10
Tage vor Turnierbeginn stand die Sportanlage
nicht zur Verfügung, da Umbaumaßnahmen
geplant waren. Gott sei Dank ist es anders
gekommen. Dankbar sind wir auch, dass wir
vor Verletzungen und anderen Unglücken
bewahrt geblieben sind. Schließlich gilt es den
vielen Helfen zu danken, die beim Auf- und
Abbau, der Verpflegung, im Wettkampfbüro,
an der Musikanlage und vielen anderen Stellen
pausenlos gearbeitet haben. Auch das war
weltmeisterlich und machte die Veranstaltung
zu einem wiederholenswerten Ereignis.
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