Frankfurt-Marathon

31. Oktober 2010

Marathon mit FCSF-Beteiligung
FCSF-Schulmannschaft startet im Mini-Marathon


Am 31. Oktober 2010 fand der 29. Marathon in der Frankfurter Innenstadt statt. Im Rahmen des Marathons wurde auch dieses Jahr wieder der Mini- Marathon für Kinder und Jugendliche über 4,2 Kilometer ausgerichtet. Natürlich war auch wieder eine Schulmannschaft der FCSF mit 35 Läuferinnen und Läufern am Start. In der Wertung der Jungen belegte Jakob Stenzel als Schulbester einen hervorragenden 5. Platz im Gesamtlauf. In seiner Altersklasse reichte es sogar zu einem 2. Platz. Katrin Hoch errang unter allen Mädchen den 14. Platz. Insgesamt gingen 2276 Läuferinnen und Läufer auf die Mini- Marathon-Strecke.
Marita Peter erzählt uns davon, wie es ihr auf der Laufstrecke ergangen ist:


„Am letzten Oktobertag war Minimarathon Ich fuhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Treffpunkt der FCSF. Auf dem Weg zum Treffpunkt begegnete ich vielen Menschen auf Fahrrädern, die den Läufern und Zuschauern Trillerpfeifen oder Tröten verschenkten. Es war eine ausgelassene Stimmung zwischen all den Menschen, trotz des Lampenfiebers vor dem Lauf. Viele Sportler sind diese Strecke ja schon mehrmals gelaufen. Ich war besonders aufgeregt, weil das mein erster Lauf überhaupt war. Als sich schließlich alle versammelt hatten, bekamen wir unsere Startnummern. Außerdem gab es kleine, elektronische Chips mit Band, die man am Fußgelenk befestigte. Sie messen die Zeit jedes Läufers genau ab dann, wann man durch das Ziel läuft. Diese Methode wurde dieses Jahr das erste Mal getestet und sie funktionierte wirklich gut. Dann ging es für uns Läufer zum Start. Ich stand am Ende des ersten Drittels der Menschenmenge. Es war so voll, dass man sich sozusagen zu seinem Standpunkt durchboxen musste. Als schließlich der Startschuss ertönte, rannten alle los. Vor meinen Füßen wuselten so viele Läufer, dass ich ständig ausweichen oder abbremsen musste, um nicht umgerannt zu werden. Ich konnte mein Tempo nicht finden. Ungefähr bei der Hälfte der Strecke bekam ich dann Seitenstechen. Auf der anderen Straßenseite sah ich die schnellsten Athleten weit vor dem Rest der Läufer um die Wette laufen. Mittlerweile hatten sich meine Schmerzen so verstärkt, dass ich erheblich an Tempo verlor. Auf einmal sah ich meinen Lauftrefflehrer Herrn Stenzel am Rand mit seiner gelben Weste stehen, der mich anfeuerte. Ich begann mit dem Endspurt. Und da erblickte ich auch schon die Festhalle. Als ich einlief, jubelten und riefen alle Leute, so als würden sie nur mich schon seit Langem erwarten. Das war echt ein tolles Gefühl! Ich habe es geschafft. Ich bin mit dabei gewesen!“
Von Marita


Freie Christliche Schule Frankfurt am Main

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