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Ein Novum brachte in diesem Jahr der Regionalwettbewerb
Jugend forscht. 14 Tage vor dem
Präsentationstag sagte die Patenfirma der Region
Rhein-Main die Veranstaltung ab. In mühevoller
Arbeit konnten die Landeswettbewerbsleiterin
Frau Gräf und ihr Team alle Schülerinnen und
Schüler auf die anderen Regionalwettbewerbe
verteilen. Somit reisten wir nun an drei verschiedenen
Tagen zu drei verschiedenen Orten, um an
den Wettbewerben teilzunehmen, aber wir haben
uns sehr gefreut, dass die Teilnahme für unsere
Gruppen doch möglich wurde.
Den Anfang machten unsere jüngsten Teilnehmer
in Biblis. Der Regionalwettbewerb Bergstraße,
auch in diesem Jahr wieder zu Gast bei RWE im
Informationszentrum des Kernkraftwerkes, wurde
in großer Freundlichkeit ausgerichtet. In wunderschönen
Ausstellungsräumen konnten die
Teilnehmer ihre Projekte vorstellen. Xenia und
Jonathan Stindel (5G/7G) nahmen im Fachbereich
Technik mit einer Untersuchung zum Stirlingmotor
teil. Wie effektiv arbeitet dieser Motor?
Mit einem selbst gebauten Stirlingmotor führten
sie Versuche zur Leistungskurve durch, wobei sie
sich die Messanlage ebenfalls selbst ausdachten
und konstruierten. Am Wettbewerbstag
präsentierten sie ihre
Ergebnisse mit aufschlussreichen
Grafiken. Die Jury würdigte
diesen Beitrag und verlieh
den 2. Preis.
Daniel Hetterich (4. Klasse)
ging der Frage nach, warum
das Wasser in einer Pfütze sehr
schnell, in einem Glas in der
Küche aber sehr langsam verdunstet.
In vielen verschiedenen
Versuchen beobachtete er
die Verdunstungsgeschwindigkeit.
Er benutzte unterschiedliche
Gefäße, setzte in einem Fall auch einen Ventilator ein und sorgte für
unterschiedliche Temperaturen. Seine Ergebnisse
stellte er in Tabellen dar. Daniel überzeugte die
Jury auch durch seinen sehr lebendigen Vortragsstil
und erhielt im Fachbereich Physik den 2. Preis
und den Sonderpreis für die beste Arbeit zum
Thema Wasser.
Zwei Tage später waren dann Alexander
Gersting, Elias Bruhn und Hendrik Göttig
(alle 8G) an der Reihe, sie durften ihre Arbeit zum
Thema „Solarantrieb für ein Boot“ vorstellen. Sie
hatten ein solarbetriebenes Modellboot gebaut
und verschiedene Versuche damit durchgeführt.
Auch wenn es dieses Mal nur zu einer Anerkennungsurkunde
im Fachgebiet Technik reichte,
so war es für die Schüler doch eine interessante
Erfahrung und Motivation genug zu einem neuen
Anlauf im nächsten Jahr.
Beim letzten Regionalwettbewerb
in Darmstadt konnte Anne Martin
(9G) ihre Präsentation über Leopardengeckos
zeigen. Seit drei Jahren hält Anne in ihren Terrarien
Leopardengeckos und in ihrer Arbeit befasste
sie sich mit dem Jagdverhalten dieser Tiere. Vor
allem wie die Geckos ihre Beute aufspüren und ob
sie ähnlich aussehende Nicht-Beute von echten
Beutetieren unterscheiden können, war von Interesse.
Für ihre Untersuchungen
erhielt Anne
im Fachbereich Biologie
den 3. Preis und war
damit die beste Teilnehmerin,
da der 1. und 2.
Preis nicht vergeben
wurde.
Wir gratulieren unseren
Jungforschern für ihren
Erfolg und bedanken
uns auch ganz herzlich
bei den Betreuungslehrer
Herr Dr. Friedrich,
Herr Dr. Schäfer und
Herr Wittmann.
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