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Zehn Schülerinnen und Schüler der Freien Christlichen Schule Frankfurt haben in diesem Jahr
sieben Wettbewerbsarbeiten eingereicht und beim Regionalentscheid vier 1. Preise und drei
2. Preise erhalten. Darüber hinaus erhielt unsere Schule wie schon im vergangenen Jahr
einen Schulpreis und 350 € für die „Jugend forscht“-AG unserer Schule. Herr Hetterich wurde
stellvertretend für das Betreuungsteam der Schule ausgezeichnet und erhielt ein Jahresabonnement
der Zeitschrift „Spektrum der Wissenschaft“. Während den Auszeichnungen für unsere Schule wurde
vor allem auf die große Vielfalt der Wettbewerbsarbeiten unserer Schülerinnen und Schüler hingewiesen.
Bei der Teilnahme unserer Schülerinnen und Schüler freuen wir uns neben den guten Platzierungen
vor allem über ihr unglaublich engagiertes Auftreten am Präsentationstag, tolle Präsentationen,
gutes Hintergrundswissen und ein spürbares Interesse am Wettbewerb.
Unsere diesjährigen Preisträger:
Yannik Stenzel (6G) und Christopher Lalk (6G)
haben aus Lego und Holz einen Getränkeautomaten gebaut.
Herzstück der Anlage ist ein ausgetüffteltes Münzenerkennungsgerät, das Falschmünzen und Hosenknöpfen
keine Chance lässt. Der Automat war am Ende so groß, dass er nur mit Mühe durch Türen getragen werden
konnte. Die Jury war von dem enormen „Daniel-Düsentrieb-Erfindergeist“ sehr angetan. Für ihren
Getränkeautomaten erhielten Yannik und Christopher den 1. Preis im Wettbewerb
„Schüler experimentieren“ / Fachgebiet Technik.
Domink Michaelis (7GA) nahm im Fachgebiet Chemie mit einer Arbeit zum Thema Kristallzucht teil.
Unter dem Mikroskop beobachtete er, wie Kristalle sich im Kleinen entwickeln. Dominik überzeugte die
Jury auch durch sein fundiertes Wissen über Kristalle und erhielt dafür im Wettbewerb
„Schüler experimentieren“ den 2. Preis.
Hanna Hetterich (7GA) und Janne Soetbeer (7GA) beteiligten sich am Wettbewerb „Schüler experimentieren“
mit einer Arbeit zum Thema „Lebewesen im Heuaufguss“. Dazu gaben sie Heu in Bachwasser und untersuchten
täglich Wasserproben unter dem Mikroskop auf Einzeller und andere Kleinstlebewesen. Dabei ging es darum,
möglichst viele verschiedene Tiere aufzufinden, und die Entwicklung der Populationsgrößen im zeitlichen
Verlauf zu erkennen. In weiteren Versuchen wurden die Rahmenbedingungen verändert und die Auswirkungen
auf die Einzeller beobachtet. Zur Präsentation ihrer Arbeit fertigten sie einen Videofilm an, in dem
sie mit Hilfe eines Adapters die Einzeller durch das Mikroskop filmten. Die Jury war von dem engagierten
Auftreten der Mädchen begeistert und hob hervor, dass bei beiden schon in jungen Jahren eine sehr weit
entwickelte Wissenschaftlichkeit in ihrer Denk- und Arbeitsweise erkennbar ist. Hanna und Janne erhielten
für ihren „Einzellerzirkus“ den 1. Preis im Fachgebiet Biologie.
Niklas Weber (6G) hatte einen sehr originellen Einfall. Er überlegte, was die bessere Methode zur Reduzierung
des Übergewichts sein könnte: Weniger essen oder mehr Sport treiben. Niklas lernte viel über den Fettgehalt
von Nahrung und die Fettverbrennung im menschlichen Körper. In einem Selbstversuch kontrollierte er einen
Monat lang sein Gewicht bei einer kalorienbewussten und ausgewogenen Ernährung.
In einem weiteren Monat untersuchte er die Auswirkungen sportlicher Aktivitäten auf sein Körpergewicht.
Die wichtigste Erkenntnis seiner Untersuchungen war, dass noch viele andere Faktoren das Gewicht
beeinflussen. So war die Gewichtsreduzierung in den Ferien günstiger, was zu dem (vielleicht etwas voreiligen)
Schluss führen könnte, das Lernen dick macht. Für seine umfangreichen Untersuchungen und seine
gelungene Präsentation erhielt Niklas Weber in der Fachrichtung Biologie den 2. Preis.
Michael Betschel (6G) interessierte die Frage, wie schnell eigentlich Wasser verdunstet –
ganz klar ein Fall für den Wettbewerb „Schüler experimentieren“. So arbeitete er sich in die
„Theorie des Verdunstens“ ein. Da ging es um kleinste Teilchen, Brownsche Molekularbewegung,
Anziehungskräfte, Durchschnittsgeschwindigkeit der Moleküle und vieles mehr. Letztendlich ging
Michael der Frage nach, welche Faktoren die Verdunstungsgeschwindigkeit beeinflussen. Die Form der
Gefäße etwa spielt eine entscheidende Rolle oder auch die Temperatur. Selbst, ob die Beigabe von
Zucker oder Salz in verschiedenen Mengen Einfluss auf die Verdunstungsgeschwindigkeit nimmt,
wurde ausführlich untersucht. Die Jury war von seiner Präsentation sehr angetan und lobte auch
das gute Hindergrundwissen. Michael erhielt im Fachgebiet Physik den 1. Preis.
Benjamin Hetterich (9G) baute im Rahmen des Wettbewerbs „Schüler experimentieren“ eine
Verdunstungsklimaanlage. Mit Hilfe einer Pumpe und Schlauchleitungen konnte er das nun maximal
um 10°C gekühlte Kühlwasser in ein Modellhaus leiten und die Raumtemperatur merklich abkühlen.
In vielen Reihenversuchen untersuchte er Auswirkungen verschiedener Rahmenbedingungen auf die
Kühlleistung bzw. den Kühlerfolg. Mit verschiedenen Sensoren wurde die Außentemperatur, Vor-
und Rücklauftemperatur, die Raumtemperatur des gekühlten Modellhauses und die Luftfeuchtigkeit
gemessen. Dabei galt sein Augenmerk auch den alternativen Isolierungsmöglichkeiten der Schlauchleitungen.
Die größte Auswirkung auf die Kühlleistung hatte erwartungsgemäß die Luftfeuchtigkeit. Benjamin erhielt
für seine Arbeit den 2. Preis im Fachgebiet Technik.
Fridolin und Isabella Pflugmann (7GA / 10GB) nahmen am Wettbewerb Jugend forscht mit einer Programmierarbeit
teil. „Ready 4 School“ nannten sie ihr Schülermanagementprogramm. Den Stundenplan kontrollieren, Termine
überwachen, Hausaufgaben nicht vergessen, Frühwarnung vor Klassenarbeiten, Vokabeltrainer – ein Programm,
das fast alles kann, das ist „Ready 4 School“. Fridolin und Isabella besuchten den Programmierkurs bei
Herrn Atwell und als Anwendung für das Erlernte kam der Wettbewerbsbeitrag zustande.
Die Jury war begeistert und so erhielt das Geschwisterpaar den 1. Preis im Fachgebiet Mathematik/Informatik
und die Starterlaubnis beim Landeswettbewerb in Darmstadt.
Beim Landeswettbewerb Hessen belegten sie den 2. Platz, der bisher größte Erfolg für unsere Schule.
Bei der diesjährigen Buchmesse durften Isabella und Fridolin ihre Arbeit am „Jugend forscht“-Stand
präsentieren.
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