JUGEND FORSCHT - Regionalwettbewerb

2004

Überraschender Schulpreis und zahlreiche Auszeichnungen
für unsere Schüler bei Jugend forscht 2004




Mit einer echten Überraschung ging der Präsentationstag des Wettbewerbes Jugend forscht / Schüler experimentieren für den Regionalentscheid Hessen Mitte zu Ende. Im Rahmen der Siegerehrung wurde die Freie Christliche Schule Frankfurt für die zahlreichen Schülerarbeiten und das damit verbundene Engagement ausgezeichnet und erhielt neben einer Urkunde den Betrag von 250€, der für künftige „Jugend forscht“ - Projekte eingesetzt werden soll. Unser Schulleiter, Herr Hetterich, nahm die Glückwünsche der Jury und den Preis entgegen . Zuvor hatte es für das „Jugend forscht“-Team der FCSF, das dieses Jahr von Herr und Frau Wittmann sowie Herrn Hetterich betreut wurde, schon viel erfreuliches gegeben. Acht Schülerinnen und Schüler hatten mit 4 Wettbewerbsarbeiten teilgenommen und wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet.

Den Anfang machten unsere beiden jüngsten Teilnehmerinnen Hanna Hetterich und Sarah Josenhans (beide 6GA), die anhand des Wachstumsverhalten der Kresse überprüften, ob Regenwürmer Nützlinge oder Schädlinge sind. In vielen Blumentöpfen mit verschiedenen Erdsorten und verschiedener Anzahl an Regenwürmern wurde täglich die Wachstumshöhe der Kresse gemessen. Die Kresse mit den Regenwürmern wuchs tatsächlich schneller und höher, auch wenn der Effekt nur gering war. Mit vielen Fotografien stellten sie eine schöne Präsentation zusammen. Der Jury hatten sie viel zu berichten, von der Suche nach Regenwürmern und solchen, die abhauen wollten. Im Wettbewerb Schüler experimentieren / Fachrichtung Biologie erhielten unsere beiden Nachwuchsforscherinnen ein Jahresabonnement der Zeitschrift Geolino.

Isabella Pflugmann (9 G), die schon im vergangenen Jahr mit einer Wettbewerbsarbeit im Bereich Geo- und Raumwissenschaften teilgenommen hatte, programmierte dieses Jahr mit Visual Basic ein Memory für Kindergartenkinder. Dabei musste das Computerspiel so gestaltet werden, dass jeglicher Text außen vor blieb und der ganze Spielverlauf für die Kindergartenkinder über Symbole gesteuert werden kann. Isabelle erhielt für ihre Arbeit den Sonderpreis für die beste Programmierung.

Marvin Schwob und Micha Krapp (beide 9 G), die im vergangenen Jahr mit Bremslicht- und Blinkanlage am Fahrrad teilgenommen hatten, waren diesmal im Bereich Technik mit einer Verdunstungsklimaanlage angetreten. Noch unter dem Eindruck der Hitzewelle des Sommers entwickelten sie zu Beginn des Schuljahres die Idee, eine Klimaanlage zu bauen. Nach verschiedenen Versuchen entstand ein Modell mit einer drehenden Schwammwalze, die in einem Wasserbecken befeuchtet wird und dann in einen Luftstrom hineindreht. Dort verdunstet das Wasser, der Schwamm wird gekühlt und dieser kühlt wieder das Wasserreservoir, wodurch der gesamte angrenzende Raum gekühlt wird.
Erstaunlich, wie stark mit dieser Anlage gekühlt werden kann! Marvin und Micha belegten im Wettbewerb Schüler experimentieren Abteilung Technik den zweiten Platz und erhielten zusätzlich den Sonderpreis Umwelt, weil die Klimaanlage energiesparend ist und ohne künstliche Kühlmittel auskommt. Mit 110€ konnten die Jungs die Heimreise antreten. Vielleicht nehmen sie im nächsten Jahr mit einer weiteren, verbesserten Klimaanlage teil.

Im Wettbewerb Jugend forscht ging dieses Jahr ein Forscherteam im Bereich Technik an den Start. Sven Batzer, Markus Prasser und Matthias Lalk (alle 10 G) hatten eine Idee aus der Thyssenwerbung („Mein Papa baut einen Aufzug, bei dem zwei Aufzüge in einem Schacht fahren!“) weiterentwickelt. Die von ihnen entwickelte Aufzuganlage besteht aus drei Schächten, wobei der linke Schacht für die Aufwärts- und der rechte Schacht für die Abwärtsbewegung der Aufzüge genutzt wird. Der mittlere Schacht steht zum ein- und Aussteigen zu Verfügung. Die Kabinen werden also in den mittleren Schacht hinein ausgeklinkt. Mit einem aufwändig gestalteten Modell führten sie der Jury am Präsentationstag ihre Idee vor, und wiesen durch Computersimulation nach, dass sich dieses Verfahren bei Hochhäusern rentiert. In den 3 Schächten können mehrere Aufzugskabinen gleichzeitig betrieben werden, so dass sie quasi überholen können. Die Präsentation der drei Jungs hat die Jury überzeugt und sie wurden mit einem 1. Platz im Fachbereich Technik belohnt und sind zum Landeswettbewerb in Darmstadt am 18./19. März eingeladen.

Im Landeswettbewerb konnten die drei Jungs mit ihrem Drei-Schacht-Aufzug einen sensationellen dritten Platz belegen.


Freie Christliche Schule Frankfurt am Main

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